Mitarbeiterbefragung, 4. Teil: Systematisch zu den richtigen Maßnahmen kommen

von Mediator und Coach Sebastian Schoberansky

 

Wie in den vorherigen Teilen (I, II, III) unserer Serie aufgezeigt, kann es viele verdeckte Gründe dafür geben, die Mitarbeiter zu befragen. Es ist erhebliches Misstrauen angebracht, die vordergründig genannten Motive und Ziele als alleinige und tatsächliche Gründe anzunehmen. Besteht der begründete Verdacht auf Beimischung verdeckter Gründe, so sollte der Einsatz einer Befragung kritisch überdacht werden, denn schließlich werden die ursprünglichen Probleme nicht gelöst und es besteht die Gefahr, dass neue Probleme entstehen.   Weiterlesen

Mitarbeiterbefragung, 3. Teil: Womit der Arbeitgeber rechnen muss.

von Mediator und Coach Sebastian Schoberansky

Heute wollen wir uns nun mit dem Arbeitgeber, dessen Betriebsrat Mitarbeiterbefragungen durchführen will, befassen. Wie in den beiden vorigen Teilen (I; II) geht es hier wieder um verdeckte Gründe, diesmal jedoch um jene, die vor allem für den Arbeitgeber bei der Beantwortung der Frage, wie er mit dem Ansinnen des Betriebsrats umgehen will, von Bedeutung sind.

Wir werden dabei zeigen, dass es dem Arbeitgeber aus verschiedenen Gründen nicht egal sein kann, wenn der Betriebsrat eine Mitarbeiterbefragung durchführen will.  Weiterlesen

Mitarbeiterbefragungen durch den Betriebsrat sind nicht so harmlos, wie man in Zeiten der Mitmach-Demokratie gerne glauben möchte.

von Mediator und Coach Sebastian Schoberansky

Teil 1/5

Der Ruf nach mehr Transparenz und direkter Beteiligung ist in aller Munde und so nimmt wenig Wunder, wenn sich auch Betriebsräte verstärkt mit diesem Thema auseinandersetzen. Doch nicht immer sind es hehre basisdemokratische Motive, die den Ruf nach einer Umfrage o.ä. entstehen lassen. Die oftmals damit einhergehende Ausweitung des gesetzlichen Rahmens birgt etliche Stolperfallen für den Betriebsrat und bedenkenswerte Gefahrenpunkte für den Arbeitgeber.  Weiterlesen

WEB 2.0 im Betrieb: Wenn Facebook & Co. zur Stolperfalle für Arbeitnehmer werden

Was haben doch alle den Kopf über jene unvorsichtigen Naivlinge geschüttelt, die über Twitter, Facebook usw. für alle lesbar mitgeteilt haben, dass sie nun für lange Zeit im Urlaub seien, hurra! Mindestens ebenso erfreut zeigten sich nämlich moderne Einbrecher, konnten sie doch anhand der häufig verwendeten Klarnamen die Adresse herausfinden und ohne nervigen Zeitdruck die Wohnung ausräumen. Die Internetseite „PleaseRobMe.com“ machte auf spektakuläre Weise darauf aufmerksam, welche dramatischen Auswirkungen unbedachte Mitteilungen im Netz haben können, indem sie Meldungen über Abwesenheiten aus Twitter & Co. herausfilterte und bequem zusammenfasste. Weiterlesen